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Hochschule für Fremdsprachen

Präsentation der Ergebnisse der Masterarbeit im Rahmen der kontinuierlichen beruflichen Entwicklung durch Lektorin Yasemin Aktaş
05/03/2026

Präsentation der Ergebnisse der Masterarbeit im Rahmen der kontinuierlichen beruflichen Entwicklung durch Lektorin Yasemin Aktaş

Die an der Fremdsprachenhochschule der Nevşehir Hacı Bektaş Veli Universität tätige Lektorin Yasemin Aktaş stellte ihren Kolleginnen und Kollegen die Ergebnisse ihrer Masterarbeit mit dem Titel „A Comparative Study of Compulsory and Optional English Preparatory Programs: Different Stakeholders’ Perspectives“ sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen vor. Während der Präsentation wurden der aktuelle Stand der an der Fremdsprachenhochschule durchgeführten optionalen und obligatorischen Englisch-Vorbereitungsprogramme, die Ansichten und Erwartungen der Studierenden und Lehrenden hinsichtlich der Vorbereitungsausbildung sowie die wichtigsten Herausforderungen im Unterrichtsprozess erörtert. Darüber hinaus tauschten die anwesenden Lehrkräfte ihre Ansichten zu den Ergebnissen aus und brachten praktische Vorschläge ein, um die Englisch-Vorbereitungsprogramme effektiver zu gestalten.

Zusammenfassung

Diese Studie hatte zum Ziel, die wahrgenommene Wirksamkeit obligatorischer und optionaler Englisch-Vorbereitungsprogramme an einer staatlichen Universität in der Türkei zu vergleichen und zu untersuchen, ob der obligatorische oder optionale Charakter dieser Programme einen Einfluss auf die Qualität der Ausbildung hat. Zu diesem Zweck wurde ein offener Fragebogen bei 129 Studierenden des optionalen Vorbereitungsprogramms und 38 Studierenden des obligatorischen Vorbereitungsprogramms durchgeführt. Darüber hinaus wurden halbstrukturierte Interviews mit sechs Lehrkräften geführt, die in beiden Programmen unterrichten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Mehrheit der Studierenden in beiden Programmen mit der angebotenen Ausbildung sehr zufrieden war, obwohl sie einige Defizite im Curriculum feststellten, darunter einen Mangel an Sprechpraxis und fachspezifischen Kursen. Darüber hinaus zeigte sich, dass etwa die Hälfte der Studierenden im optionalen Programm mit dessen freiwilligem Charakter zufrieden war, während alle Studierenden im obligatorischen Programm positive Rückmeldungen über dessen verpflichtende Struktur gaben. Aus Sicht der Lehrkräfte ergaben die Ergebnisse, dass das optionale Vorbereitungsprogramm aufgrund mangelnden studentischen Interesses seine Ziele nur teilweise erreicht, während das obligatorische Programm dank der hohen Motivation der Studierenden seine Ziele weitgehend erreicht. Zudem wurde festgestellt, dass der optionale Charakter des Programms laut Lehrkräften einen negativen Einfluss auf die Bildungsqualität hat, während die Verpflichtung zur Teilnahme die Qualität positiv beeinflusst.